8.2.2020 | Moin Bremen!

SA 8. Februar 2020, 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Am Speicher XI, 28217 Bremen | Hochschultage

Studierende der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven im Gespräch über Bremen als Standort für die professionelle Positionierung

Mit der Frage „Wollen wir in Bremen bleiben?“ begannen wir das Gespräch in kleiner Runde. Schnell kristallisierten sich Bereiche heraus, die uns Bremen als professionellen Standort schmackhafter machen würden. Die kreative und innovative Szene in Bremen scheint den Ergebnissen unserer vorherigen Veranstaltungen zufolge, gut ausgebaut und international aufgestellt zu sein. Wir konnten heute drei Hauptpunkte herausarbeiten, die uns ein Vernetzen und Positionieren in Bremen vereinfachen würden. Allseits beliebt war wieder das Argument des bedingungslosen Grundeinkommens für Kreative. Außerdem besteht ein großer Wunsch nach freien, nicht kommerzialisierten Räumen zum Aufenthalt, Arbeiten und Austausch. Ein viel diskutierter Punkt war dabei Ort für Begegnungen, Events zur Vernetzung und eine sichtbare Koordination von Informationen. Die Schwierigkeiten dabei liegt darin, außerhalb der eigenen Bubble zu kommunizieren. Nicht nur lokal, sondern auch international hat Bremen Potential. Von außen betrachtet hat Bremen jedoch kein Image. Daran wollen wir arbeiten.

Diese Schwierigkeit der Kommunikation aus der eigenen Bubble heraus, haben wir auch heute wieder gemerkt, da es uns leider nicht gelungen ist, mit den Studierenden der anderen Unis in den Austausch zu gehen. Der Grund dafür könnte daran gelegen haben, dass es häufig eine Überwindung ist, unbekannte Gewässer zu befahren. Wir wollen in Zukunft den Schritt aus unserer Bubble und Hochschule heraus selber machen, um das Gespräch direkt an  die anderen Hochschulen zu bringen. Davon erhoffen wir uns, mehr interdisziplinäre Projekte ins Leben rufen zu können. Dies könnte viele Kreative dazu verleiten, ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt wieder eher in Bremen anzusiedeln.

 

Wie sieht deine Bremer Zukunft aus? Was bietet Bremen? Gestaltest du mit? Wissenschaften, Malerei, Design, Musik, Theater, Informatik, Verwaltung: bremische Kultur und Innovationen sind vielfältig. Interdisziplinär arbeiten ist unsere Zukunft. Wir wollen raus aus unserer Hfk-Bubble, lasst uns unsere Fischköppe zusammen stecken, voneinander profitieren und Ideen entwickeln. Braucht es noch mehr in Bremen? Und wenn ja – wovon? Engagement für mehr Perspektive – wie könnte das aussehen? Öffnen wir die Stadt für Neues. Und internationaler Austausch an der Weser – wie steht es eigentlich darum?

Nicht lang schnacken – zusammen Möglichkeiten anpacken: Kontakte knüpfen, Netzwerke schaffen, Projekte realisieren und Bremen weiter bringen.

MODERATION

Sarah-Lea Langner und Lucy Hollwedel